Vereinschronik der

Schützengesellschaft Frohsinn Armstorf e.V.






Vereinschronik der Schützengesellschaft Frohsinn Armstorf .


Im Jahr 1910 zählte der Ort Armstorf mit den Ortsteilen Bennoberg, Kistllmühle und Reit etwa 21 Häuser und Anwesen mit der Kirche sowie dem Schloss.
Das Leben spielte sich vorwiegend im Dorf ab.
Von großer Bedeutung waren Handwerker wie Schmied, Wagner, Schuster, Zimmermann, Sattler und Krämer, dazu noch die Gastwirtschaft und Postkutschenstation Ruhdorfer, wo man sich gerne nach schwerer Arbeit traf. Dies mag alles dazu beigetragen haben, das Dorfleben zu einer harmonischen Gemeinschaft werden zu lassen.
So reifte der Gedanke im damaligen Armstorf heran, eine Schützengesellschaft zu gründen.
Diese wurde dann von den Herren Franz Ruhdorfer, Baptist Ruhdorfer, Martin Fenk, Anton Fenk, Georg Fenk, Xaver Marsmann, Georg Maier, Martin Reich, Johann Thalmeier, Josef Stangel, Paul Krähmüller, Jakob Stangl, Franz Loipführer, Thomas Schachtner, Valentin Dax und Josef Attenberger gegründet.
Trotz des harten Tagwerks pflegte man in Armstorf auch die frohe Geselligkeit und benannte die Schützengesellschaft „Frohsinn“.
Bei dieser Gründungsversammlung am 11. Dezember 1910 wurde gleich eine Vorstandschaft gewählt.
Beim Abriß des Schlösl’s am Berg erbaut 1817 durch Graf de la Rosée kamen das Gründungsprotokoll aus dem Jahr 1910, sowie jährliche Niederschriften zum Vorschein.
Diese wurden uns dankensweise von der Besitzer-Familie Patrizia und Stefan Müller überlassen.
Zum ersten Vorstand wurde Gastwirt Franz Ruhdorfer gewählt, der dieses Amt bis 1928 ausübte.
Zum Schützenmeister wurde Martin Kamerl, zum Schriftführer Josef Stangl und zum Kassier Johann Thalmeier gewählt.
Als Schießlokal diente das Nebenzimmer der Gastwirtschaft.
Mit Erlaubnis des Herrn Bürgermeisters Alois Geisberger von Sankt Wolfgang, konnte am 18. Dezember 1910 mit dem Schießen begonnen werden.
Die Schützengesellschaft kaufte sich einen Zimmerstutzen um den Preis von 55 Mark.
Gastwirt Ruhdorfer lieh die Summe aus.
Am ersten Schießabend nahmen 18 Mitglieder teil.
Am 31.Dezember 1910 war die Mitgliederzahl auf 25 angestiegen.
Im Jahr 1911 wurde der bisherige Schriftführer Josef Stangl zum Schützenmeister gewählt.
Die Zahl der Mitglieder beträgt bereits 40 Schützen.
Leider wurde diese Aufwärtsentwicklung durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges beendet.
Fast alle männlichen Bürger Armstorfs wurden zum Kriegsdienst gerufen.
Von 1914 bis 1919 ruhte jede Vereinstätigkeit.
Am 16.November 1919 wurde anlässlich einer Generalversammlung das unterbrochene Vereinsleben wieder aufgenommen.
Die Frohsinn-Schützen, mit ihrem Schützenmeister Josef Stangl an der Spitze, leisteten hervorragende Aufbauarbeit.
Dass zu dieser Zeit die Kameradschaft besonders gepflegt wurde, bewiesen Mitglieder aus Dorfen, Wasentegernbach und der näheren Umgebung.
Im Jahr 1921 betrug der Jahresbeitrag für aktive Mitglieder 3 Mark,
1922 bedingt durch die wachsende Inflation schon 30 Mark und stieg im Jahr 1922 auf unvorstellbare 500 Milliarden Mark.
Im Jahr 1925 beschlossen die Frohsinn-Schützen dem Schützengau 12-Dorfen beizutreten.
Die Frohsinn-Schützen ließen sich auch in der folgenden schwierigen Zeit nicht entmutigen und bewiesen echten Vereinsgeist.
Man beteiligte sich auch bei Fahnenweihen und so mancher erster Preis beim Schießen konnte von den Armstorfern errungen werden.
Nachdem die Inflation durch die Währungsreform gestoppt wurde und das Geld wieder Wert besaß, entstand der Gedanke, sich eine Vereinsfahne anzuschaffen.
Dies war seinerzeit wirklich keine Kleinigkeit.
Doch die Spendenbereitschaft der Mitglieder und der Amstorfer Bürger ließen diesen großen Wunsch Wirklichkeit werden.
Auf Einladung erschien bei einer Versammlung am Aschermittwoch den 22 Februar 1928 Herr Auer (Besitzer einer Fahnenstickerei in München).
Nach längerer Diskussion wurde mit Einstimmigkeit aller Mitglieder eine Fahne in Auftrag gegeben, um den Preis von 690 Mark.
Anschließend wurde beschlossen, die Fahnenweihe am Sonntag den 8. Juli 1928 abzuhalten.
Die Patenschaft wurde mit Freude von den Fortuna-Schützen aus Schwindkirchen übernommen.
Am 8 Juli war es dann soweit. Bei schönem Wetter wurde mit echtem Stolz, die prächtige Fahne zur Weihe getragen.
25 Vereine mit ihren Fahnen und Standarten begleiteten den Festverein.
Es wurde ein Fest, dass von den Bewohnern der ganzen Umgebung besucht wurde.
Das folgende harmonische und erfolgreiche Vereinsleben fand einen neuen Höhepunkt im Jahr 1935, als man das 25-jährige Vereinsjubiläum feiern konnte.
Leider herrschte an diesem Tag so schlechtes Wetter, dass sich nur 12 Vereine am Festzug beteiligten und das bei strömendem Regen.
Dass die Frohsinn-Schützen auch an überörtlichen Wettkämpfen teilnahmen, beweisen Urkunden und Plaketten vom OktoberfestSchießen in München, in den Jahren von 1930 bis 1938.
Im Jahre 1935 wurde unter dem seinerseits herrschenden Regime das Schützenwesen in die Dachorganisation „Deutscher Schießsportverband“ eingegliedert.
Als dann 1939, zu Beginn des zweiten Weltkrieges viele Schützen und Bürger aus Armstorf zu den Waffen gerufen wurden, erlosch das rege Vereinsleben abermals.
Die Schützenbrüder Martin Fenk, Benno Strohmeier, Martin Reich und Matthäus Palmberger kehrten nicht mehr heim.
Als sich das Leben nach dem zweiten Weltkrieg wieder langsam normalisierte, fanden sich wieder Männer und Burschen zusammen um die Tradition der Frohsinn-Schützen wieder aufleben zu lassen.
Besondere Verdienste erwarben sich die Schützenbrüder Johann Thalmeier (der auch gleich das Schützenmeisteramt übernahm) sowie Gastwirt Thomas Ruhdorfer, Xaver und Josef Marsmann, Josef Lentner, Anton Reich, Simon Rachl, Josef Mayerhofer und Georg Maier.
Da das Schießen mit dem Zimmerstutzen verboten war, wurde ein Luftgewehr gekauft.
Bald traten auch junge Burschen in die Gesellschaft ein, um den Schießsport zu betreiben.
Langsam entwickelte sich wieder echtes Vereinsleben, die Geselligkeit kam nicht zu kurz.
Nach der langen Zeit des Dünnbieres wurde wieder gutes Bier gebraut, das vom Wirt ausgeschenkt wurde.
Flüchtlinge und Heimatvertriebener suchten und fanden Anschluss und Anerkennung.
Als dann 1950 das Schießen mit dem Zimmerstutzen wieder erlaubt wurde, wurde dieser aus dem sicheren Versteck geholt.
Es krachte wieder in der Wirtsstube.
Schützenmeister Johann Thalmeier ging in diesem Jahr mit aller Macht daran, eine Schützenkette anfertigen zu lassen.
Dank der zahlreichen Spenden von alten, zum Teil wertvollen Silbertalern, konnte die Schützenkette in Auftrag gegeben werden.
Goldschmid Hirschhuber in Haag, fertigte dieses Schmuckstück im gleichen Jahr an.
Seit dieser Zeit wird alle Jahre um die Würde des Schützenkönigs gekämpft.
1955 wurde das 45jährige Gründungsfest gefeiert.
Fotos zeugen von einem gelungenen Fest.
Mit dem 45jährigen wollte man Erfahrung sammeln, um dann 1960 das 50jährige Gründungsfest, verbunden mit einem Jubiläumspreisschießen, würdig zu begehen.
Bei der Jahreshauptversammlung am 6.12.1958 wurde auf Vorschlag des Schützenmeisters Xaver Marsmann einstimmig beschlossen, dem Schützengau Wasserburg-Haag beizutreten ( vor dem zweiten Weltkrieg gehörte man dem Gau Dorfen an ).
Am 10 Juli 1960 feierten die Frohsinn-Schützen mit dem ganzen Ort und 37 Schützenvereinen- und Gesellschaften bei herrlichem Wetter das 50jährige Gründungsfest.
Die Feldmesse wurde im Hof des Kramerbaueranwesens gefeiert. Nachmittag zog der Festzug mit allen Vereinen samt ihren Fahnen durch den Ort. Abends wurde der Schützenball im Saal der Gastwirtschaft abgehalten.
Den ersten Preis beim Jubiläumspreisschießen gewann Konrad Eberl aus Schönbrunn.
Die Mitgliederzahl im Jahr 1960 betrug 38 Schützen, stieg aber in den nächsten Jahren auf 56 Mitglieder an.
Vom Schießbetrieb ist zu berichten:
Es wurde von der Gastschtube durch ein Fenster ins Nebenzimmer geschossen.
Die Standlänge betrug 7,5 Meter.
Dieser Stand war stets besetzt.
Das Schießen musste vom Schützenmeister jedes Mal um Mitternacht abgebrochen werden, da sonst kein Ende des Schießens abzusehen gewesen wäre.
Es musste also ein zweiter Schießstand her, dies war nur möglich, wenn man das kleine Fenster entfernte und ein größeres einbaute.
Am 15.05.1965 beteiligten sich die Frohsinn-Schützen sehr stark beim Gaupatenbitten in Riedering.
Auch bei der Gau-Fahnenweihe am 12. und 13. Juni 1965 in Haag waren die Armstorfer zahlreich vertreten.
1969 wurde uns vom Vereinswirt gestattet, einen neuen Schießstand zu bauen.
So wurde vom Nebenzimmer aus, ein Stand aus Holz ins Freie gebaut.
Mit dem neuen Schützenmeister Josef Schlepp und durch die Mithilfe fleißiger Mitglieder, konnte dieser schon im Dezember in Betrieb genommen werden.
Vom rauchfreien Nebenzimmer, hatten wir nun 2 Handzugstände mit 10 Meter Länge zur Verfügung.
Von da an verbesserte sich die Schießleistung der Frohsinn-Schützen ständig.
Vergleichs- und Freundschaftsschießen konnten nun, bei regulären Bedingungen durchgeführt werden.
Auch Frauen und Mädchen trafen sich alle 14 Tage zum Schießen und zur Geselligkeit.
Im Jahr 1974 stiftete die Raiffeisenbank Sankt Wolfgang einen schönen Wanderpokal, der von 4 Schützenvereinen der Gemeinde jedes Jahr ausgeschossen wird.
Da die 1928 gestickte Fahne sehr stark verschliss, überlegte sich die Vorstandschaft 1975, ob man die Fahne restaurieren oder eine neue anschaffen sollte.
Mehrere Fachbetriebe besichtigten die Fahne und empfahlen eine Restaurierung.
Die Fahnenstickerei Kössinger gab das günstigste Angebot ab und erhielt den Auftrag.
Die Fahne und auch die Fahnenbänder wurden restauriert.
Für 3.400 DM hatte man nun eine fast neue Fahne.
1976 wurde vom jungen Wirt Josef Hagl, der selbst aktiver Schütze war, der alte Teil des Wohngebäudes abgerissen und neu aufgebaut.
Im Untergeschoss konnten die Schützen einen Raum von 13 x 13 m als Schießstand nutzen, indem auch Geburts- und Hochzeitsfeiern stattfinden.
Unter großem Einsatz vieler Schützen wurde ein neuer Schießstand mit 5 automatischen Zugständen errichtet.
Ein großer Schrank mit Glastüren, zur Unterbringung von Pokalen, Gewehren und der Fahne, wurde angefertigt.
Mitte November 1977 wurde der neue Schießstand von Pater Kästner aus Gars am Inn eingeweiht.
Nach der heiligen Messe für die verstorbenen Mitglieder, traf man sich im Schützenheim zu einer kleinen Feier.
Pater Kästner, Bürgermeister Grasser, erster Gauschützenmeister Kellermann, zweiter Gauschützenmeister Zoseder, der Direktor der Moy-Brauerei sowie alle Schützenmeister der Gemeinde beglückwünschten die Frohsinn-Schützen zum neuen Schießstand.
Dank der hervorragenden Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten, steigerte sich die Schießleistung erneut.
Im selben Jahr wurde schon eine Mannschaft, zu den Gaurundenwettkämpfen gemeldet.
1979 belegte die 1.Mannschaft in der Gruppe B5 den ersten Platz.
Auch eine zweite Mannschaft wurde dem Gau gemeldet.
1980 belegten beide jeweils den dritten Platz.
Im Jahr 1981 beteiligte sich noch eine dritte Mannschaft an den Gaurundenwettkämpfen.
Die 1. kämpfte sich von der B5 in die Gruppe B1 vor.
Die 2. von der C1 in die Gruppe B2
Im gleichen Jahr, gelang es den jun. Josef Göschl, Wilhelm und Leonhard Müller, beim Gau- Jugendschießen den ersten Platz zu bekommen und somit den begehrten Wanderpreis „Eichenschild“ nach Armstorf zu holen.
Dieser Wanderpreis wurde im nächsten Jahr erneut gewonnen.
Überhaupt sollte das Jahr 1981 ein recht lebhaftes werden.
Am 4. April kamen die Frohsinn-Schützen aus Schönbrunn zum Patenbitten, für ihre Fahnenweihe, nach Armstorf.
Noch heute, erinnern sich gerne Schönbrunner und Armstorfer an das frohe und lustige Gödbitten, das bis in die frühen Morgenstunden dauerte.
Vor der Fahnenweihe in Schönbrunn, wurde beim Schnitzer Ortner in Wang, ein Vereinstaferl aus Eichenholz in Auftrag gegeben.
Das Motiv auf der Tafel zeigt einen tanzende Schützenliesl und einen hutschwingenden Schützen, die beide den „Frohsinn“ darstellen.
Vom 27. bis 31. Mai 1981 feierten die Frohsinn-Schützen von Schönbrunn mit ihrem Paten aus Armstorf, das 30jährige Vereinsjubiläum, verbunden mit einer Fahnenweihe.
Während dieser 4 Tage wurden viele freundschaftliche Bande geknüpft.
Der Festverein wurde von seinem Göd kräftig unterstützt.
Im Jahr 1983 stieg die Zahl der Mitglieder auf 130 an.
Das neben dem Schießsport, die Geselligkeit im Vereinsleben nicht zu kurz kommt, davon zeugen auch regelmäßige Veranstaltungen wie Anfangs-, Nussen-, Stroh- und Königschießen, sowie die traditionelle Christbaumversteigerung.
Im Sommer das Grillfest und der Schützenausflug über 2 Tage.
Für die Schützenjugend das Zeltlager mit Lagerfeuer und einer Nachtwanderung.
Außerdem werden noch jedes Jahr Freundschafts- und Vergleichsschießen durchgeführt, ebenso an Gemeinde- und Pfarreigemeindeschießen teilgenommen.
Auch bei Fahnenweihen und Gründungsfesten sind die Frohsinn-Schützen immer anzutreffen.
Bereits im Sommer 1984 bereiteten sich die Frohsinn-Schützen auf das 75jährige Gründungsfest im Jahr 1985 vor.
18 Mitglieder im Festausschuss arbeiteten ein hervorragendes Programm für diese Festtage aus.
Dem Ausschuss gehörten folgende Mitglieder an:
Josef Schlepp, Zeno Göschl, Josef Müller, Wilhelm Müller, Josef Göschl, Dore Schlepp, Heinz Seisenberger, Anton Rosinger jun., Martin Engl, Robert Jekl, Bernadette Engl, Franz Brenninger, Gerda Reich, Leonhard Contardo, Simon Rachl, Werner Schwendl, Rudolf Seisenberger und Franz Wimmer.
Während dieser Vorbereitung, viel zu früh, verstarb unser ehemaliger Schützenmeister und Festausschussmitglied Zeno Göschl sen..
Viele Mitglieder, unterstützt von freiwilligen Helfern, sowie den Firmen Seisenberger und Brenninger, die uns Gabelstapler, Holz, Stromanschluss sowie Installationsmaterial zur Verfügung stellten, halfen beim Aufbau des Festzeltes mit Bühne, Holzboden, Küche und Festaltar.
Das Fest konnte beginnen.

Donnerstag 16. Mai Christi Himmelfahrt und Vatertag!


14.00 Uhr Bieranstich durch den ersten Bürgermeister und Schirmherrn Jakob Schwimmer im Festzelt und den „3 Original Wadlbeisser“.
20.00 Uhr Bajuwarischer Fünfkampf der Ortstteile der Gemeinde und der Pfarrei Schwindkirchen, mit den Disziplinen: Beinhackeln, Spickern auf Luftballons, Wiener-Würstel-Wett essen, Maßkrug- Stemmen und Zielhacken.
2000 Besucher waren begeistert!

Freitag siebzehnter Mai.


19.30 Uhr Großes Tanzfestival der Jugend mit den allseits bekannten Kapellen „Paper Sun“ und den „Manjanas“.
Ca. 2000 Jugendliche füllten das Festzelt bis 2.00 Uhr früh!

Samstag 18.Mai.


20.00 Uhr Bayerischer Heimatabend mit den „3 lustigen Moosachern“, dem Trachtenverein Wasentegernbach, dem Heimathumoristen Hansl Haider und der Festkapelle Kirchdorf.
Auch ein heftiger Wolkenbruch am Abend, konnte die gute Stimmung im Vollbesetzten Festzelt nicht trüben!

Sonntag 19.Mai.


6.00 Uhr Musikalischer Weckruf der Blaskapelle Kirchdorf.
ab 8.00 Uhr Empfang der Vereine und den Festgästen.
Frühschoppen mit Weißwurstessen.
9.30 Uhr Aufstellen zum Kirchenzug zur Feldmesse.
10.00 Uhr Feldgottesdienst und Weihe des Jubiläumbandes durch Herrn Pfarrer Wandinger (bei trübem und windigem Wetter).
Dann Totengedenken mit Kranzniederlegung durch den ersten Gauschützenmeister Helmut Wagner.
Rückmarsch zum Festzelt.
12.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen im Festzelt mit Blasmusik.
2200 Personen wurden in knapp 2 Stunden mit Essen und Getränken versorgt.
Alle haben toll mitgeholfen!
14.00 Uhr Festzug der 106 Vereine durch den Ort.
5 Blaskapellen und 2 farbenprächtige Spielmannszüge führten die 7 Festzüge an.
Bei schönem Wetter kamen nachmittags zahlreiche Zuschauer aus Nah und Fern, applaudierten fleißig beim Vorbeimarsch der einzelnen Vereine.
15.30 Uhr Überreichung der Erinnerungsgaben, sowie der Weit- und Meistpreise.
19.00 Uhr Gemütlicher Festausklang mit großer Verlosung und dem „Enzian-Quintett“ aus Kirchdorf.
Da die Fußballer des TSV St. Wolfgang an diesem Tag den Aufstieg in die A Klasse schafften, feierten sie mit ihren zahlreichen Anhängern bis spät abends im Festzelt.
Nach Meinung kompetenter Leute, verstanden es die Frohsinn-Schützen mit dem Ort Armstorf, ein großes Fest zu gestalten.
Im Juni feierte der Festausschuss mit Vereinsmitgliedern und allen Helfern beim Gründungsfest, ein wohlverdientes Nachfest im Vereinslokal.
Der ersten Gauschützenmeister Helmut Wagner ehrte bei diesem Anlass Altschützenmeister Xaver Marsmann für 60 Jahre Mitgliedschaft, Josef Marsmann für 50 Jahre mit Urkunde und Anstecknadel und Franz Sieber als ältestes Mitglied.
Für langjährige Verdienste wurden mit der „Silbernen Gams“ Bernadette Engl, Josef Göschl, Josef und Wilhelm Müller ausgezeichnet.
Für ihren selbstlosen Einsatz im Verein und beim Gründungsfest, wurden Heinz und Rudolf Seisenberger, sowie Anton Rosinger mit der Verdienstnadel des bayerischen Schützensportbundes geehrt.
Da die Schützen ihren Schießstand im Untergeschoss hatten und diesen bei größeren Feiern, wie Geburts- oder Hochzeitsfeiern, jedes Mal ab- und wieder aufbauen mussten, ergab sich 1986, als der Vereinswirt im vorderen Teil der Gastwirtschaft das ersten OG und das Dachgeschoss neu aufbaute, die Gelegenheit zum Bau eines neuen Schießstandes mit 7 Schießständen.
Der Ausbau des vom Wirt zur Verfügung gestellten Raumes wurde, durch Firmenspenden und Eigenleistung der Schützen, ohne finanzielle Zuschüsse erstellt.
Bei der Einweihung 1987 stiftete der 1. Bürgermeister Jakob Schwimmer eine Schützenscheibe, Pfarrer Wandinger erteilte den kirchlichen Segen.

Jahreshauptversammlung am 21.10.1988


Nach 19 Jahren Schützenmeistertätigkeit stellte sich Josef Schlepp, zum großen Bedauern der Vereinsmitglieder, nicht mehr zur Wahl. Bei den Neuwahlen wurde nun Wilhelm Müller einstimmig zum neuen Schützenmeister gewählt.
Als zweiter Schützenmeister Josef Müller, zum Kassier Anton Rosinger jun., zum Schriftführer Hildegard Seisenberger, zum Sportleiter Josef Göschl, zum Jugendleiter Anton Heigl und zur Damenleiterin Gerda Reich gewählt.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahl am 25.10.1991


Nach 3-jähriger intensiver und guter Schützenmeistertätigkeit, stellte sich Wilhelm Müller aus beruflichen Gründen nicht mehr zu Wahl.
Bei der Neuwahl wurde Patrizia Reich als neue Schützenmeisterin gewählt.
Alle übrigen Mitglieder der Vorstandschaft wurden wieder gewählt.
Nach Information von Bezirksschützenmeister Josef Niedermeier, gibt es im Bezirk Oberbayern bisher nur 2 oder 3 Frauen, die Vorsitzende in einem Schützenverein sind.
Patrizia Reich ist aber auf alle Fälle mit 22 Jahren die jüngste Schützenmeisterin!

Hauptversammlung am 2.10.1992


In Zukunft sollen mehr Schwerpunkte des Vereins auf die Jugendarbeit gerichtet werden.
Bereits im Sommer wurde unter Aufsicht von Josef Göschl, Rudi Sachs, Anton Pointner, Andrea und Rainer Schlienz jeden zweiten Freitag trainiert.
Ab Oktober jeden Freitag ab 18.00 Uhr.
Das 20. Gemeindepokalschießen, das von den Frohsinn-Schützen in Armstorf ausgetragen wurde, bei einer Beteiligung von 200 Schützinnen und Schützen konnte zum ersten Mal von den Armstorfern gewonnen werden.
Für die Schützenjugend wurde eine Königskette gekauft, die in der Schießsaison 92 und 93 von Gisela Matwijiw errungen wurde.
Beim Pfarrgemeindeschießen in Hinterberg erreichten die Frohsinn-Schützen wieder den ersten Platz.

Hauptversammlung mit Neuwahlen am 14.10.1994


Schützenmeisterin Patrizia Reich stellt sich auf Grund beruflicher und privater Gründe nicht mehr zur Wahl, ebenso zweiter Schützenmeister Josef Müller.
Zum ersten Schützenmeister wurde Anton Rosinger jun. gewählt, zum zweiten Josef Göschl, zum Kassier Peter Matwijiw, zum Schriftführer Hildegard Seisenberger, zum Sportleiter Peter Bauer, zum Jugendleiter Anton Pointner und zur Damenleiterin Kathi Matwijiw.

Hauptversammlung am 6.10.1995


Der ersten Schützenmeister Anton Rosinger berichtet:
Beim Gemeindepokalschießen in Schönbrunn belegten wir den zweiten Platz.
Beim Pfarrgemeindeschießen in Hinterberg nur den vierten Platz.
Das Fußballturnier der 4 Schützenvereine der Gemeinde St. Wolfgang wurde von den Armstorfern ausgetragen.
Diese gewannen den Wanderpokal zum vierten Mal und durften ihn daher behalten.
Die Schützen-Männer wollen sich im nächsten Jahr neu einkleiden.

Hauptversammlung am 29.1.1996


Der 1. Schützenmeister Anton Rosinger begrüßte die anwesenden Mitglieder, einen ganz besonderen Gruß an den zweiten Gauschützenmeister Jakob Gatterhuber.
Nun folgte der Jahresbericht: 24 Schützen kauften sich Jacken mit Hemd und Schleife.
Der Pfarrgemeindepokal wurde zum vierten Mal von Armstorf gewonnen und ging in unseren Besitz über.
Außerdem wurde eine neue elektronische Ringauswertmaschine gekauft.
Nun folgten die Ehrungen durch den zweiten Gauschützenmeister Gatterhuber.
Mit einem Grußwort vom Gau Wasserburg-Haag beglückwünschte Gatterhuber die Frohsinn-Schützen für ihre vorzügliche Vereinstätigkeit.
Geehrt wurde: Xaver Marsmann als ältestes Mitglied (89 Jahre) und 70 jähriger Mitgliedschaft.
Er bekam einen Brief vom BSSB überreicht.
Für 40jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:
Anton Decker, Josef Schlepp, Simon Rachl, Franz Decker, Leonhard Contardo, Anton Rosinger sen..
Für 25jährige Mitgliedschaft:
Karl Wimmer, Wolfgang Tscholitsch, Hermine und Josef Hagl, Heinz Seisenberger und Johann Decker.
Mit den besten Wünschen für die Zukunft des Vereins beendete zweiter Gauschützenmeister Gatterhuber die Ehrungen.

Hauptversammlung mit Neuwahlen am 10.10.1997


Bericht des ersten Schützenmeisters Anton Rosinger: Rückblick über die vergangene Saison.
Besonderes Lob bekamen vor allem die Jugendleiter und Trainer für ihren selbstlosen Einsatz.
Zur Neuwahl, die durch Georg Hofmeister als Wahlleiter durchgeführt wurde, stellten sich alle Mitglieder der Vorstandschaft zur Wiederwahl.
Die Mitglieder bestätigten die vorherige Vorstandschaft.
Meist mit Einstimmigkeit.

Hauptversammlung am 9.10.1998


Der 1. Schützenmeister Anton Rosinger begann mit dem Rückblick: Das Freundschaftsschießen in Rechtmehring mit 36 Frohsinn-Schützen wurde mit 1256 Ringen zu 1316 Ringen verloren.
Der 2-Tagesausflug nach Südtirol mit dem Reservistenverein Schwindkirchen gefiel allen, leider herrschte am zweiten Tag Regenwetter.
Bericht vom Jugendleiter Anton Pointner: 13 Jungschützen nahmen beim Jugendschießen in Oberornau, mit guten Erfolg teil.
Herzlichen Dank auch an Jugendtrainer Franz Elbauer. Schützenmeister Anton Rosinger teilte der Versammlung mit, dass der Jahresbeitrag von 30 DM auf 35 DM angehoben werden muss, da der Gau-Beitrag pro Mitglied 22 DM beträgt.
34 Mitglieder von 43 Anwesenden stimmten dem Antrag zu.

Hauptversammlung am 24.9.1999


Der 1. Schützenmeister Anton Rosinger begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und beginnt mit dem Rückblick.
Unser Mitglied und oftmaliger Wahlleiter Georg Hofmeister ist überraschend verstorben.
Ihm zur Ehre wurde eine Gedenkminute abgehalten.
Schützenmeister Rosinger teilte der Versammlung mit, dass uns der Vereinswirt einen Raum seitlich vom Schießstand mit ca. 25 qm zur Verfügung stellt.
Den Ausbau des Raumes erledigten die Schützen selbst
Herzlichen Dank an die Sponsoren der Firma Seisenberger, der Firma Brenninger und der Firma Müller.
Jetzt haben wir Platz für die PC-Auswertmaschine, Waffenschrank, Umkleide- und Aufenthaltsraum für die Jugend.
Für die Durchführung dieser Arbeiten bedankte sich der Schützenmeister besonders bei Franz Elbauer und Josef Göschl.
Der 2-Tagesausflug nach Dresden am 18. und 19. Sept. mit den Reservisten war ein voller Erfolg.

Hauptversammlung mit Neuwahl am 29.9.2000


Der 1. Schützenmeister Anton Rosinger begrüßte alle anwesenden Mitglieder und legt für unser verstorbenes Mitglied Xaver Marsmann , der über 70 Jahre Mitglied im Verein war, eine Gedenkminute ein.
Rückblick der vergangenen Saison: Beim Pfarreischießen in Schwindach den ersten Platz erreicht, beim Gemeindeschießen leider nur den dritten Platz.
Herzlichen Dank an Peter Matwijiw für die Organisation der Nachtwanderung mit Jugendlichen und Erwachsenen zur Bachmeier Ranch.
Nächster Sitzungspunkt: Neuwahlen.
Da sich der bisherige 1. Schützenmeister Anton Rosinger (wegen Überlastung) ebenso Josef Göschl, Anton Pointner und Kathie Matwijiw nicht mehr zur Wahl stellten, musste eine neue Vorstandschaft gewählt werden.
Als Wahlleiter wurde Josef Schlepp ernannt.
Zum neuen ersten Schützenmeister wurde mit überwältigender Mehrheit Peter Bauer gewählt, zum zweiten Anton Rosinger, zum Kassier Peter Matwijiw, Jugendleiter Franz Elbauer und Marlene Müller, zur Schriftführerin Hildegard Seisenberger, zum Sportleiter Anton Heigl, zur Damenleiterin Johanna Anzenberger gewählt.
Der neue 1. Schützenmeister Peter Bauer bedankte sich für das Vertrauen und bittet die Mitglieder um tatkräftige Unterstützung der Vorstandschaft.
Am 27.10.2000 wurde das 90-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.
Um 19.30 Uhr die hl. Messe für die verstorbenen Mitglieder ( Pfarrer Bichlmair ) , anschließend gemütliches Beisammensein im Vereinslokal.
Die beiden Schützenmeister Peter Bauer und Anton Rosinger, sowie ersten Gauschützenmeister Helmut Wagner nutzten die Gelegenheit , Mitglieder für Ihre langjährige Treue und Ihr aktives Mitwirken zu danken.
Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Franz Decker und Anton Rosinger sen. geehrt.
40 Jahre bei den Schützen sind Franz Lustig, Franz Brenninger, Paul Zollner, Anton Rachl und Robert Jekl.
Ebenso wie die vorherigen wurden auch die nachfolgenden mit Urkunden und Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt: Frau Gerda-Reich-Loidl, Frau Elisabeth Decker, Frau Katharina Brenninger, Frau Anni Grieger und Frau Viktoria Schlepp.
Herr Josef Müller, Herr Zeno Göschl sen. Herr Georg Maier, Herr Wolfgang Tscholitsch, Herr Wilhelm Müller, Herr Wolfgang Pointner, Herr Peter Matwijiw, Herr Franz Mörwald, Herr Anton Rosinger jun. und Herr Klaus Grieger sen..

Hauptversammlung am 5.10.2001


Der 1.Schützenmeister Peter Bauer begrüßte alle Anwesenden und fuhr mit dem Rückblick fort.
Vom 15. bis 19. August 2001 feierte unser Patenverein Frohsinn Schönbrunn ihr 50-jähriges Gründungsfest, bei dem wir zahlreich teilnahmen und als Geschenk einen schönen Zinnteller überreichten.
Die Familie Seisenberger spendete Sweat-Shirts, herzlichen Dank.
Am 26. 10. wurde eine Hochzeitsscheibe, gestiftet von Jutta und Peter Bauer, ausgeschossen.
Da am 1.1.2002 der Euro eingeführt wird, soll der Jahresbeitrag auf 20 Euro festgesetzt werden, Jugendliche 10 € und für Schüler 6 Euro.
Dies wurde einstimmig beschlossen.
Auf Vorschlag der Vorstandschaft ernannte Schützenmeister Peter Bauer den Altschützenmeister Josef Schlepp zum Ehrenschützenmeister, überreichte ihm eine Urkunde und bedankte sich für die langjährige Vereinsarbeit.

Hauptversammlung am 27.09.2002


Weil der 1.Schützenmeister, Peter Bauer, aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein konnte, wurde die Versammlung vom zweiten Schützenmeister Anton Rosinger geleitet.
Nach der Begrüssung gedachte er mit einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder Robert Jekl und Franz Mörwald.
Das Freundschaftsschießen in Schönbrunn war ein schöner Erfolg.
Herzlichen Dank an die Firma Seisenberger, die uns ermöglichte beim Gewerbetag, in der Halle, ein Weinfest abzuhalten.
Ebenso bei allen Mitgliedern, die durch Mithilfe und Fleiss dem Verein geholfen haben.
Ein schöner Betrag für die Vereinskasse konnte erwirtschaftet werden.
Bei den Gaurunden - Wettkämpfen erreichte die 1.Mannschaft in der Gauklasse den ersten Platz mit 1481 Ringen.
Die 2.Mannschaft auch den ersten Platz mit 1384 Ringen, die 3.Mannschaft den dritten Platz mit 1332 Ringen.
Es soll auch eine Web-Seite vom Verein im Internet installiert werden.

Ehrungen beim Nussenschießen am 13.12.2002.
Die Ehrungen wurden durch ersten Schützengaumeister Helmut Wagner vorgenommen.
In Würdigung der Verdienste um das bayerische Schützenwesen, verleiht der bayerische Sportschützenbund, das durch seine königliche Hoheit, Herzog Franz von Bayern gestiftete Protector-Abzeichen in Gold, an vier Schützen:
Herrn Anton Rosinger jun. Ehemaliger Schützenmeister
Herrn Anton Heigl Mannschaftsführer Rundenwettkampf
Herrn Anton Pointner Jugend- und Übungsleiter
Herrn Markus Hewera Vereins- EDV- und IT Beauftragter

Die silberne Gams bekamen für besondere Verdienste:
Frau Kathi Matwijiw Ehemalige Damenleiterin
Frau Hildegard Seisenberger Langjährige Schriftführerin
Herr Peter Matwijiw Langjähriger Kassier
Herr Heinz Seisenberger Sponsor und Gönner des Vereins

Die Verdienstnadel des BSSB bekamen:
Herr Josef Göschl Rundenwettkampf-Teilnehmer
Herr Josef Müller Rundenwettkampf-Mannschaftführer
Frau Johanna Anzenberger Damenleiterin
Frau Marlene Randl Damenübungsleiterin und Jugendtrainerin
Herr Franz Elbauer Jugendleiter und Trainer

Als besonderen Höhepunkt der Ehrungen, überreichte der ersten Gauschützenmeister in Würdigung und Anerkennung der Verdienste um das oberbayerische Schützenwesen und Wahrung des Brauchtums, an unseren langjährigen Schützenmeister Josef Schlepp, die Verdienstnadel des Bezirks Oberbayern im BSSB und die Ehrennadel als Ehrenschützenmeister im Verein.
Ihm und auch allen anderen geehrten Schützendamen und Schützen gilt unser besonderer Dank.

Hauptversammlung mit Neuwahlen am 10.10.2003


Der 1. Schützenmeister Peter Bauer begrüsste alle anwesenden Mitglieder nach dem Vereinsessen.
Mit einer Gedenkminute wurde dem verstorbenen Mitglied Frau Tina Grieger gedacht.
Bei den Neuwahlen, durch den Wahlleiter Josef Schlepp, wurde der bisherige ersten Schützenmeister Peter Bauer wieder gewählt.
Zum zweiten Schützenmeister wurde Rosinger Anton jun., zum Kassier Peter Matwijiw, zum Jugendleiter Markus Hewera, zum Schriftführer Hildegard Seisenberger, zur Damenleiterin Johanna Anzenberger, zum Sportleiter Josef Schlepp gewählt.
Vom bisherigen Jugendleiter wird berichtet, dass zurzeit 14 Schüler und Jugendliche am Übungsschießen teilnehmen.

Hauptversammlung mit Satzungsänderung am 26.1.2004


Der 1.Schützenmeister Peter Bauer begrüsste die anwesenden Mitglieder und hielt Rückschau über das vergangene Jahr.
Die Vereinssatzung wurde in mehreren Punkten geändert, eine Geschäftsordnung eingeführt.
Vom Schießsport ist erfreuliches zu berichten.
Die 1.Gaurunden-Wettkampfmannschaft stellte mit den 4 Schützen Josef Göschl 387 Ringe, Franz Elbauer 375 Ringe, Markus Hewera 374 Ringe und Josef Müller 372 Ringe am 10.1.2004 in Staudham mit 1508 Ringen einen neuen Vereinsrekord auf.
Nun folgten Ehrungen durch den ersten Gauschützenmeister Helmut Wagner:
Für 50-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Anstecknadel
Herr Leonhard Contardo und Herr Paul Zollner
Für 40-jährige Vereinstreue:
Klaus Grieger sen., Fritz Kirchmayer, Werner Schwendl und Martin Öschger
Für 25-jährige Vereinstreue:
Frau Annemarie Kirchmayer, Frau Hildegard Seisenberger, Herr Günther Grieger, Herr Klaus Grieger jun. Herr Anton Pointner, Herr Josef Göschl, Herr Gerhard Seisenberger und Herr Leonhard Müller.
Für besondere Leistungen in der Vereinsarbeit wurde die „Silberne Gams“ an die Vereinswirtin Hermine Hagl, an Peter Bauer und an Herrn Ralf Wördehoff überreicht.

Hauptversammlung mit Anfangsschießen am 30.09.2005


Jahresrückblick vom ersten Schützenmeister nach dem Vereinsessen.
Mit einer Gedenkminute wurde dem verstorbenen Mitglied Herrn Werner Schwendl gedacht (1.6.2005 ).
Vom Landratsamt wird bei jedem Schießen eine berechtigte Standaufsicht vorgeschrieben.
Am 19.1.2005 abends ist der ersten Kurs zur Berechtigung der Standaufsicht.
Für die Jungschützen werden einige Schießjacken benötigt.
Spontan spendete die Versammlung 150 €.
Jugendleiter Markus Hewera berichtet, dass 20 Jugendliche am Schießbetrieb teilnahmen.

Hauptversammlung mit Neuwahlen am 29.09.2006


Der 1.Schützenmeister Peter Bauer begrüsste die anwesenden Mitglieder nach dem Vereinsessen.
Mit einer Gedenkminute wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.
Rückblick auf die vergangene Saison.
Jugendleiter Markus Hewera konnte mit der Schülermannschaft beim Finale in Kirchensur von 36 Mannschaften den 6. Platz erreichen.
Sportleiter Josef Schlepp berichtet, dass vom BSSB den sen.en ab 56 Jahren gestattet wird, Adlerauge und Auflagebock zu benützen.
Dann folgten Neuwahlen, die von Gemeinderat Paul List als Wahlleiter geführt wurden.
Der Vorstandschaft wurde durch Handzeichen, einstimmig die Entlastung erteilt.
Da einige Amtsinhaber aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl antraten, ergab die Neuwahl folgende, neue Vorstandschaft:
1.Schützenmeister Josef Müller, 2.Schützenmeister Franz Elbauer, zum Kassier Annemarie Gabriel, zu Jugendleitern Peter Forster und Renate Müller, zum Schriftführer Hildegard Seisenberger, zum Sportleiter Josef Göschl, zur Damenleiterin Johanna Anzenberger.
Der neue Schützenmeister Josef Müller bedankt sich für das Ihm und dem ganzen Vorstand entgegengebrachte Vertrauen.

Hauptversammlung am 12.10.2007


Schützenmeister Josef Müller begrüsste die anwesenden Mitglieder und fährt mit dem Jahresrückblick fort.
Mit einer Gedenkminute wurde dem verstorbenen Mitglied Herrn Paul Zollner gedacht.
Das fünfundzwanziste Pfarrgemeindeschießen wurde wieder von Armstorf gewonnen.
Beim Gemeindepokalschießen in Schönbrunn wurde leider nur der dritte Platz erreicht.
Am 14.7.2007 fand im Hof der Gastwirtschaft Hagl ein olympisches Grillfest statt, das von Jung und Alt gut besucht war.
Ende August wurde am Schießstand ein neuer Parkettboden eingebaut.
Aktive Mitglieder haben fleissig gearbeitet.
Herzlichen Dank auch an die Firma Seisenberger, die die Spanplatten für den Unterboden gesponsert hat, sowie der Vereinswirtin Hermine Hagl für die Bewirtung und Frau Mina Müller für die Vorhänge.
Jugendleiter Peter Forster berichtete, dass an 19 Schießabenden je 15 Jugendliche anwesend waren und gute Ergebnisse erzielten.
Manuell Müller erzielte bei der Oberbayerischen Meisterschaft 179 Ringe und bei der Bayerischen Meisterschaft 173 Ringe.
Alle anwesenden Mitglieder haben sich bereit erklärt, beim100-jährigen Gründungsfest, dass mit grossem Programm, also mit Festzelt gefeiert wird, tatkräftig mitzuwirken.

Hauptversammlung am 10.10.2008


Der 1.Schützenmeister Josef Müller begrüsste die anwesenden Mitglieder nach dem Vereinsessen recht herzlich und fuhr mit dem Jahresrückblick fort.
Alle Veranstaltungen des Vereins waren recht gut besucht.
Erfreuliches auch von der Finanzlage.
Laut Bericht von Kassier Annemarie Gabriel konnte ein Gewinn erwirtschaftet werden.
Sportleiter Josef Göschl berichtet, dass die 1.Gaurundenmannschaft den ersten Platz in der Gruppe A2 erreichte und in die Gauklasse aufgestiegen ist.
Die Schützen Josef Müller, Franz Elbauer und Josef Göschl wurden bei der Gaumeisterschaft in der Mannschaftswertung Gau-Vize-Meister.
Die Schülerund Jugendschützen, hervorragend betreut durch Renate Müller und Peter Forster, konnten wieder gute Leistungen erbringen.
Herzlichen Dank für den selbstlosen Einsatz.
Der Termin für das 100-jährige Gründungsfest wurde von Mittwoch den 12. Mai bis Sonntag den 16. Mai 2010 festgelegt, der Festplatz ist schon reserviert.
Die Firma Seisenberger GmbH spendete beim Nussenschießen als Starthilfe 1000 €.
Demnächst soll ein Festausschuss mit etwa 15 Personen gebildet werden.
Im Juli wurden 3 Hinweistafeln, jeweils am Ortsausgang, aufgestellt, die auf unser Jubiläum hinweisen. Franz Elbauer hat im Internet und auch per Telefon Kontakt zu den Schützen aus Armstorf in Niedersachsen aufgenommen.

Hauptversammlung am 09.10.2009


Der 1.Schützenmeister Josef Müller begrüsste die anwesenden Mitglieder nach dem Vereinsessen und eröffnete die Versammlung mit dem Jahresrückblick.
Der Pfarrgemeindepokal wurde von den Frohsinnschützen zum vierten Mal gewonnen und geht in Ihren Besitz über.
Die Firma Seisenberger stiftete einen neuen Pokal und wir konnten wieder den ersten Platz erringen.
Am 18.12.2008 traf der Festausschuss zur erstenSitzung zusammen.
Die Schützen Franz Elbauer und Josef Schlepp besuchten die Fahnenstickereien Kössinger und Jeschke, um Angebote zur Renovierung der Vereinsfahne einzuholen.
Auf Franz Elbauers Kontakt und auf Einladung fuhren die Schützen Josef Müller, Franz Elbauer, Helmut Stiller, Josef Hagl, Wolfgang Tscholitsch und Josef Göschl mit dem ICE nach Armstorf in Niedersachsen.
Dort wurden Sie vom Bürgermeister, den dortigen Schützen und dem ganzen Ort sehr herzlich empfangen.
Unsere Schützen feierten in bayerischer Tracht, mit Gamsbart, Hut und Lederhose beim dortigen Schützenfest kräftig mit.
Die Schützen aus dem gleichnamigen Ort wollen uns beim 100-jährigen mit einem ganzen Bus besuchen.
34 Schützen bestellten neue Schützensakkos mit Hose, Hemd und Krawatte.
Anprobe war am 17.10.2009 im Vereinslokal.
Die 10 Festmädchen, sowie 18 Schützenfrauen kleiden sich mit Dirndlkleidern bei Tracht und Trend in Mühldorf ein.
Sportleiterbericht:
Josef Göschl teilte mit, bei der Gaumeisterschaft erreichten in der Altersklasse Josef Göschl den ersten Platz, Josef Müller den sechsten Platz und Franz Elbauer den neunzehnten Platz.
Jugendleiter Peter Forster berichtet:
22 Jugendliche beteiligten sich beim Übungsschießen, das sind 10 in der Schülerklasse, 6 in der Jugend und 6 in der jun.enklasse.
Der Schützenmeister dankte den Jugendleitern Peter Forster und Renate Müller für Ihre ausgezeichnete Jugendbetreuung.
Die Raiffeisenbank Sankt Wolfgang hat mit 1000 € und Christine Reithmayr mit 400 € 40 Trainingsjacken für Rundenwettkämpfer und Jugendschützen gesponsert.
Die Firma Georg Mayerhofer sponsert für die Jugend T-Shirts.
Die Firma Seisenberger GmbH sponsert für das Fest Arbeits- T-Shirts.
Die Firma Müller und Partner sponsert 10000 Stück Flyer.
Zwischenbericht des Schützenmeisters zum 100-jährigen Gründungsfest:
Das Festprogramm steht schon fest, Verträge für Zelt und Veranstaltungen sind abgeschlossen.
Nach langem Überlegen entschied sich die Vorstandschaft zum Kauf einer neuen Fahne, da die Renovierung der Alten zu teuer kommen würde.
Nun heisst es 100-jähriges Gründungsfest mit der Weihe einer neuen Fahne

Patenbitten:


Am 10.10.2009 fuhren die Armstorfer Schützen mit grossem Anhang nach Schönbrunn zum Patenbitten (ca. 70 bis 80 Personen).
Um 19.45 Uhr wurden die Armstorfer mit der Ramsauer Blasmusik in das herbstlich und stilvoll geschmückte Festzelt eingespielt.
Nach dem gemeinsamen Abendessen begrüsste uns der Schönbrunner Schützenmeister Johann Neumeier, sowie die Ehrengäste, die Bürgermeister Herrn Jakob Schwimmer und Herrn Johann Haslberger, sowie den ersten Gauschützenmeister Helmut Wagner.
Danach folgte das Patenbitten auf einem langen spitzen Holzscheit.
Der 1.Schützenmeister Josef Müller, der zweite Schützenmeister Franz Elbauer, die Fahnenmutter Hildegard Seisenberger, die Fahnenbraut Carina Müller und Fähnrich Anton Rosinger bitten kniend auf dem Holzscheit, um die Übernahme der Patenschaft.
Die Schönbrunner verköstigten die Bittenden mit einer versalzenen Suppe als Vorspeise, dann zu der Hauptspeise, die extrem scharf gewürzt war, noch eine Mass Bier, zur Nachspeise 3 Mohrenköpfe mit Essiggurkeneinlage.
Nach dieser schweisstreibenden Prozedur, erklärten sich die Schönbrunner Frohsinnschützen mit Freude bereit, die Patenschaft bei unserem 100- jährigen Vereinsjubiläum zu übernehmen.
Unsere Festmädchen führten einen lustigen Sketch auf, ebenso die Schützen, die allerhand von den Vorkommnissen der Schönbrunner veröffentlichten.
Mit der Ramsauer Blaskapelle und guter Stimmung wurde bis Mitternacht weitergefeiert.

Herzlichen Dank an unseren Paten für den lustigen Abend und die frohen Stunden.

Die Chronik wurde von Josef Schlepp liebevoll erarbeitet.